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Warum Max Giermann Friedrich Merz (noch) nicht parodiert

Max Giermann ist ein Meister der Parodie. Um den vermutlich künftigen Bundeskanzler macht der Entertainer bislang aber einen Bogen. Das könnte sich bald ändern.

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Premiere der Comedy-Serie «Ghosts» Rolf Vennenbernd/dpa

Köln (dpa) - Robert Habeck, Christian Lindner, Sigmar Gabriel, Jens Spahn oder Donald Trump: Parodist Max Giermann (49, «Switch Reloaded») hat für die NDR-Sendung «extra 3» schon viele Spitzenpolitiker imitiert. Den vermutlich künftigen Bundeskanzler Friedrich Merz (69) hat er sich allerdings bisher nicht vorgenommen.

«Wir haben jahrelang immer wieder über Merz gesprochen, weil der natürlich schon weit vor dem Wahlkampf eine tolle Figur gewesen wäre. Aber optisch, von der Physiognomie, kriege ich das nicht hin», erklärte Giermann der Deutschen Presse-Agentur bei der Premiere der ARD-Comedyserie «Ghosts» in Köln.

Merz und sein markantes Gesicht

«Er hat ja ein sehr schmal zulaufendes Gesicht, das würde wahrscheinlich irgendwie doof aussehen. Aber man müsste jetzt vielleicht noch mal darüber nachdenken und das mal ausprobieren.»

Der Schauspieler und Entertainer glaubt nicht, dass der CDU-Parteivorsitzende Merz über eine Parodie wirklich lachen könnte. Das sei bei den meisten Politikern so. «Habeck habe ich mal getroffen, der hat - glaube ich - schon den Humor. Aber das haben die wenigsten, in dem Beruf ist man irgendwie zu sehr von sich selbst eingenommen.»

Giermann spielt in «Ghosts» den Geist eines römischen Legionärs. Die sechsteilige Serie ist ab dem 7. März in der ARD-Mediathek zu sehen. Darin erbt ein junges Paar ein altes Herrenhaus, in dem mehrere, liebenswürdige Geister ihr Dasein fristen.

© dpa-infocom, dpa:250226-930-387210/1