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Schuster vor Augsburg-Spiel demütig: «Wissen, wo wir stehen»

In den 24. Spieltag startet der SC Freiburg auf einem Champions-League-Platz. Gewinnen die Breisgauer am Sonntagabend in Augsburg, werden sie einen Vereinsrekord einstellen.

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Julian Schuster Harry Langer/dpa

Freiburg (dpa) - Trainer Julian Schuster vom SC Freiburg geht mit der Champions-League-Euphorie im Umfeld der Breisgauer gelassen um. «Es ist alles sehr eng beieinander, das sind alles Momentaufnahmen, mehr aber auch nicht», sagte der Coach vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga am Sonntag beim FC Augsburg (17.30 Uhr/DAZN). «Verlierst du zweimal, bist du wieder auf Platz elf. Dann kommen wieder andere Schlagzeilen.» Die Wahrheit liege in der Mitte, meinte Schuster. «Wir wissen, wo wir stehen und was wir können.»

Fehlen wird Max Rosenfelder. Der Abwehrspieler trainiert vorerst weiter individuell. «Wir hatten mehrere Jungs, die Infekte hatten. Da muss man vorsichtig sein», sagte Schuster.

Mit den beiden Torhütern Finn Dahmen und Noah Atubolu stehen sich zum Abschluss des 24. Spieltages zwei Keeper gegenüber, die zuletzt auf sich aufmerksam machen konnten. FCA-Schlussmann Dahmen kassierte 343 Minuten kein Gegentor, sein Freiburger Pendant wurde seit 396 Minuten nicht überwunden. Sein Schützling strahle «große Sicherheit» aus, so Schuster vor dem Duell zweier formstarker Teams. Denn der FCA ist seit sieben Spielen ungeschlagen, Freiburg könnte nach vier Siegen nacheinander und einem weiteren in Augsburg einen Vereinsrekord einstellen.

© dpa-infocom, dpa:250228-930-390092/1